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Stop Stealing Sheep & find out how type works

Spiekermann, Ginger

 
Titel:Stop Stealing Sheep & find out how type works
Untertitel:
Band:
Auflage:2nd ed.
Erscheinungsort:
Erscheinungsjahr:2000
ISBN:
Autor:Spiekermann, Ginger
Verlag:B & T
Schlagworte:spiekermann ginger type stop stealing sheep typographie typografie font schrift
Bibkennung:51 AOK 974



Dieser Datensatz ist in der Kategorie
1.1 Monographie (eigenständige Titel) gelistet


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 Patrick meint: „Schöner und gelungener Einblick.“
>> Mon, 06. Dec 2004 | 09:11 Uhr
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Dieses von Spiekermann und Ginger geschriebenes Buch ist, wie mir scheint, nur in englischer Sprache erschienen. Der verwandte Sprachstil ist gut verständlich und sicher dürften Leser mit fortgeschrittenen Englischkenntnissen keine sonderlich großen Verständnisprobleme haben. In insgesamt neun Kapiteln stellen Spiekermann und Ginger Typografie vor – und zwar für den ambitionierten Laien (der sich an das Thema annähern möchte). Dies jedoch wird so anschaulich dargestellt, dass man schmunzeln muss, ob der Tatsache wie wenig Beachtung man der Typografie bis zum Lesen dieses Buches geschenkt hat. Das liegt natürlich an der Art der Vorstellung – nicht nur anschaulich sondern fast liebevoll wird das etwas kryptisch wirkende Wort „Typografie“ vorgestellt. Es gibt Beispiele aus allen, unseren, Lebensbereichen. Ob Straßenverkehr, wenn es um den Wort- und Zeilenabstand geht, oder etwa Gesichter und Ausdrucksformen, die anhand verschiedener Schriftbeispiele einprägsam erläutert werden. Diese Art der Anschaulichkeit stützt und verstärkt den Charakter des Buches. Dieser Charakter will dem Leser zeigen und deutlich machen wie wichtig Typografie im Leben ist und was man beachten sollte, oder eben, was man vielleicht nicht tun sollte, bzw. wenigstens differenziert betrachten muss. Ferner zeigt es immer wieder an vielfältigen Beispielen, wie Kommunikation durch Schrift geformt wird und wie sie je nach Art und Weise der Gestaltung wirkt. Wie schon erwähnt ist dieses Buch ein Einstieg. Erläuterungen, die für das Textverständnis notwendig sind werden am Rand hervorgehoben. Für mich persönlich war es ein schöner und auch gelungener Einblick, der viele Perspektiven eröffnet, die dank der einprägsamen Erläuterungen auch haften bleiben und so auch im Alltag immer wieder hervorkommen und daran erinnern. Ich denke jedoch, dass auch fortgeschrittene Leser ihre Freude an den Ausblicken, die dieses Buch bietet, haben werden. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, der muss jedoch auch auf weiterführende Fachliteratur zurückgreifen. Ein Bonbon ist vielleicht außerdem noch, dass dieser Titel in „Typography 1 – the art of typography from digital art to dyeline“ von Roger Walton unter der Rubrik: „Type as Text“ (S. 172) aufgeführt wird. Die Leserin, oder der Leser hat also auch gleich ein sehr gut gestaltetes und gesetztes Buch vor sich. So fügt sich alles passgerecht zusammen und bildet eine Einheit.



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