Griechische Capitalis

Eine in Stein gemeißelte Großbuchstabenschrift

Das phönizische Alphabet wurde im 9. Jahrhundert (evtl. mit zyprischen und kretischen Einflüssen) von den Griechen übernommen. Die griechische Schrift war linear auf einer fast quadratischen Fläche aufgebaut und bestand aus den geometrischen Formen Kreis, Dreieck und Rechteck. Es entstand die Griechische Capitalis, die später wie die römische Capitalis Monumentalis auch Serifen entwickelte.

Ihre semitische Herkunft verraten schon die Namen der griechischen Buchstaben. Semitisch »aleph« wird zu ALPHA, »beth« zu BETA, »gimel« zu GAMMA, »daleth« wird zu DELTA.

¶ Bild-Quelle: Jackson, Donald; »Alphabet – Die Geschichte vom Schreiben«, Fischer Verlag, 1981, S.36 (Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.)