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Trennungen

Weniger ist mehr

von Anna Neumann

Wo gesetzt wird, da wird auch getrennt. Hierbei ist es wichtig, Trennungen sinngemäß (nach Wortteilen und nicht nach Sprechsilben) zu setzen und sie nicht zu oft untereinander stattfinden zu lassen.

Diese Regel lässt sich gerade im Blocksatz nicht immer anwenden. Hier steht das geschlossene Satzbild im Vordergrund. Damit ist dem Leser besser gedient als mit der Vermeidung von Trennung um jeden Preis. Beim Flattersatz ist auf eine angenehme Flatterzone zu achten. Lange und kurze Zeilen wechseln sich möglichst ab, die Länge der Zeilen variiert.

Grundregeln

¶ Bei Namen (Namenpräfixen/-zusätzen) sollte man eine Trennung vermeiden. Falls nicht anders möglich, sucht man
sich eine schöne Trennfuge.

¶ Abkürzungen, Zahlen + Einheiten, mathematische Zeichen, Uhrzeiten und Datumsangaben werden nie getrennt. Hier nimmt man im Blocksatz auch einen größeren Wortzwischenraum
in Kauf.

Beachte

¶ In Textverarbeitungsprogrammen ist eine automatische Trennhilfe (>Voreinstellungen) verfügbar. Auf keinen Fall sollte man dem Programm aber die völlige Entscheidungsmacht über sein Satzbild geben. Kontrolle ist besser!

Beispiele

¶ Bild größer Zeigen

[Q] Quellen dieses Artikels:

¶ »Erste Hilfe in Typografie«
von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssmann,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ »Detailtypografie«
von Friedrich Forssmann und Ralf De Jong,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ www.typolexikon.de (Wolfgang Beinert)

¶ www.projekt1.fh-bielefeld.de/fb1/tipptipps/
tipptipps_index.de

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