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Das scharfe s (sz)

»Scharfes S« oder »SS« oder auch
»German Double S«

Auch wenn laut »neuer« dt. Rechtschreibung das »ß« aus vielen Worten seinen Rückzug angetreten hat lohnt sich die Beschäftigung mit den Sonderregeln im Umgang mit »ss« bzw»ß« durchaus.

Die aktuellen Rechtschreibregeln:

Formal ist das »ß« eine Koppelung des im Mittelwort verwendeten deutschen »langen s« (Fraktur), welches dem »f« ähnelt und dem am Ende stehenden kleinen »s«. Die oftmals verwendete Bezeichnung »EssZett« ist daher einigermaßen irreführend.

GROSSE REGEL: Bei Versalien und Kapitälchen gibt es kein »Scharfes S«. Stattdessen setzt man »SS«. Auch Eigennamen werden so behandelt.
Große Augen werden zu GROSSE AUGEN
Herr Weiß wird zu HERR WEISS

Bei Trennungen wird das aus dem »ß« entstandene »SS«
wie das »ß« behandelt.

Wenn in Koppelwörtern auf ein »ß« ein »s« folgt, stehen bei Großbuchstaben und Kapitälchen immer drei »S«.
Maßstab wird zu MASSSTAB

Beispiele

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[Q] Quellen dieses Artikels:

¶ »Erste Hilfe in Typografie«
von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssmann,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ »Detailtypografie«
von Friedrich Forssmann und Ralf De Jong,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ www.typolexikon.de (Wolfgang Beinert)

¶ www.projekt1.fh-bielefeld.de/fb1/tipptipps/
tipptipps_index.de

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