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Schriften mischen

Schriften richtig kombinieren

von Anna Neumann

»Schriftmischung« beschreibt die Kombination unterschiedlicher Schriftarten/Schriftfamilien oder auch mehrerer Stile einer Schriftfamilie oder Schriftsippe innerhalb eines »Entwurfes bzw. Layouts«.

Sie ist ein wichtiges Mittel, um durch eine gute Strukturierung bzw. Hierarchierung komplexe Inhalte klar, schnell und erfolgreich zu vermitteln. Damit sie gelingt, gilt es gewisse Regeln einzuhalten.

Hinweis:

Kontraste vs. Ausgeglichenheit
Grundsätzlich sollte zwischen den gewählten Schriften entweder ein klarer Kontrast entstehen (z. B. durch den Mix stark unterschiedlicher Schriftarten) oder aber eine harmonische Übereinstimmung (z. B. durch die Verwendung verschiedener Arten innerhalb einer Schrift-Sippe) hergestellt werden.

Beispiele

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Keine unentschiedenen Mischungen
Eine Mischung zweier Schriftarten/-familien mit geringen Unterschieden (Beispiel: Mischung zweier Grotesk-Schriften) kann leicht eine störende Unausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz bewirken und ist eher etwas für Typografen mit Erfahrung.

Beispiele

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Als problemlos kombinierbar gelten
- Serifenschriften (Antiqua) und serifenlose Schriften (Grotesk)   mit gleichen Stil-Merkmalen (dynamisch bzw. statisch)
- Schnitte aus einer Schriftfamilie (bold, italic, condensed etc.)
- Schrift-Sippen (= gemeinsam entworfene Gruppe von Schriftfamilien mit gleichen Stilmerkmalen, z.B. Thesis, Scala, Rotis, Lucida, Officina)

Beispiele

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[Q] Quellen dieses Artikels:

¶ »Erste Hilfe in Typografie«
von Hans Peter Willberg und Friedrich Forssmann,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ »Detailtypografie«
von Friedrich Forssmann und Ralf De Jong,
Herrmann Schmidt Verlag

¶ www.typolexikon.de (Wolfgang Beinert)

¶ www.projekt1.fh-bielefeld.de/fb1/tipptipps/
tipptipps_index.de

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