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Grundlegende Gedanken
zur Lesbarkeit

Wer liest, was wird gelesen, wie wird gelesen,
wo wird gelesen?
(n. Wilberg, Hans Peter )

von Verena Mainz

Lesen heißt analysieren. Wir lesen, um den Sinn eines Textes zu verstehen, um Gedanken und Zusammenhänge zu erfassen. Wir schreiben, um Gedanken und Aussagen verständlich und erlernbar zu machen.

Bevor ich einen Text auf Lesbarkeit/Erfassbarkeit hin gestalte, sollte ich bestimmte Informationen zur Rezeption meines Textes beachten:

Wer liest meinen Text (Zielgruppe)?
Ein »Leseprofi« (Journalist/Redakteur), oder etwa ein Kind?
Was beinhaltet mein Text (Medium)?
Habe ich es mit einem 300-seitigen Roman zu tun, gestalte ich ein Magazin, eine Enzyklopädie oder eine Tageszeitung, welche mit weit ausgebreiteten Armen gelesen werden muss?
Wie wird der Text rezipiert?
Wir unterscheiden zwei Arten des Lesens: Das sog. konsultierende Lesen (Telefonbuch, Enzyklopädie, …) und das lineare Lesen (Romane, wissenschaftliche Abhandlungen …).
Wo wird der Text aufgenommen?
Anweisungen für das Mixen von Cocktails zum Beispiel werden in anderen Licht- und »Stress-« Situationen aufgenommen als Schulbücher etc.

Wenn ich diese Voraussetzungen beachte und dementsprechend zielgerichtet arbeite, habe ich schon die Hälfte richtig gemacht.

¶ Generelles
Linear rezipierte Medien legen die Priorität in besonderem Maße auf die Lesbarkeit. Bei der Gestaltung eher sequenzieller bzw. bruchstückhaft aufgenommener Medien (konsultierendes Lesen), übernimmt die Typografie eher strukturierende und ordnende Funktionen. Die im folgenden unternommenen Ausführungen beziehen sich in erster Linie auf das lineare Lesen.

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Lektüre zum Thema
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Der Lese-Tipp für Anfänger.
¶ Lesetypografie
Weiterführende Literatur, sehr ausführlich und gut strukturiert.
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Unfangreiches Typo-Kompendium zur Schrift und ihrer professionellen Verwendung.

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